Umwelt
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alle!

Unsere Tipps für Sie!

Umweltbewusstsein und Müllreduktion

lebensnah und pragmatisch.

Müllvermeidung und Plastiksparen klingt für viele Bürgerinnen und Bürger leider noch sehr abstrakt und es herrscht oftmals das Vorurteil, dass mehr Achtsamkeit viel zu kompliziert und schwierig im oft stressigen Alltag umsetzbar sei. Stimmt nicht! Diese Sorge können wir Ihnen definitiv nehmen. Es sind meist die ganz banalen, kleinen Schritte und Taten, die eine große Wirkung nach sich ziehen – ganz besonders, wenn möglichst viele Menschen bereit sind ihre Alltagsgewohnheiten leicht zu verändern. Ein bewussteres Konsumverhalten allgemein – sei es mit Lebensmitteln oder auch anderen Gütern des täglichen Bedarfs – und etwas mehr „Klasse statt Masse“ wäre schon ein riesiger Schritt in die richtige Richtung. Dabei kann ein Umdenken sogar richtig Spaß machen und Hand aufs Herz – Gutes für die Umwelt zu tun fühlt sich ja auch einfach prima und richtig an – worauf warten Sie also noch?

Die nachfolgenden 5 Tipps aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen stellen dabei lediglich Beispiele dar. Es gibt natürlich viele weitere Möglichkeiten umweltbewusst zu handeln.

142*

MIO. TONNEN
PLASTIKMÜLL
LIEGEN WELTWEIT
IN DEN MEEREN

*Quelle: Plastic – it`s not fantastic…, Broschüre des BUND, Seite 2

1.400.000 KG*

TONNEN MÜLL
LIEGEN DURCH
WILDE MÜLL-
ABLAGERUNGEN
IM OSTALBKREIS

*Quelle: Info GOA + Zeitungsartikel Schwäbische Post vom 30.07.2019

Nachhaltigkeit ganz easy:
Einfache Alltags-Tipps für Jedermann!

TIPP 1 AUS DEM LEBENSBEREICH

„EINKAUFEN“

Ein klares NEIN zu Plastiktüten! Ein absoluter Klassiker, in aller Munde und leider trotzdem noch zu wenig umgesetzt: Der Verzicht auf Plastiktüten beim Einkauf ist so simpel und doch so wirkungsvoll. Allein diese Maßnahme erspart uns allen Unmengen an Plastikmüllbergen. Einkäufe können stattdessen im mitgebrachten Rucksack oder Stoffbeutel wunderbar verstaut werden. Wer eines von beiden doch mal nicht zur Hand hat, macht nichts – die meisten Läden bieten Stoff- oder auch Papiertragetaschen direkt an der Kasse an.

Generell lässt sich gerade beim Einkauf jede Menge Wegwerfplastik sparen, wenn man einfach ganz bewusst darauf achtet möglichst unverpackt bzw. zumindest plastikarm einzukaufen. Gerne dies auch im Handel gezielt nachfragen – denn bekanntlich schafft die Nachfrage das Angebot und die Hersteller müssen und werden somit irgendwann auf diese Nachfrage ihrer Kunden reagieren!

Viel Spaß mit diesem Tipp bei Ihrer nächsten Shoppingtour, unsere Umwelt bedankt sich schon jetzt dafür!

TIPP 2 AUS DEM LEBENSBEREICH

„ERNÄHRUNG“

Glas statt Plastik! Gerade beim Getränkeeinkauf kann jede Bürgerin und jeder Bürger völlig problemlos umweltbewusst agieren, indem Sie anstelle von Plastikflaschen einfach wieder ganz klassisch die gute, alte Glasflasche bevorzugen. Falls sich Plastik – aus welchen Gründen auch immer – einmal doch nicht vermeiden lässt, ist es noch immer deutlich besser Mehrweg- statt Einwegplastikflaschen zu verwenden.

Neben dem offensichtlichen Umweltproblem birgt Plastik auch ein weniger sichtbares Gesundheitsrisiko – die darin enthaltenen Weichmacher und andere Zusätze lösen sich im Laufe der Zeit aus der Verpackung ganz besonders unter Einwirkung von Kälte und Hitze. Wer demnächst also wieder die zugegebenermaßen schwere Glasflaschenkiste schleppt und dabei Schweißperlen auf der Stirn trägt, darf dies mit einem Lächeln tun, denn hier wird gleich zweifach gepunktet – ein JA zur Umwelt und der eigenen Gesundheit!

TIPP 3 AUS DEM LEBENSBEREICH

„KÖRPERPFLEGE“

Gerne wohl gepflegt, aber bitte umweltbewusst! Leider wimmelt es in unseren Badezimmern nur so von schädlichem Mikroplastik – in vielen Kosmetikprodukten wie Hautcremes, Flüssigseifen, Deodorants, Shampoos und Nagellack uvm. sind sogenannte synthetische „Polymere“ fester Bestandteil. Sie gelangen bei Verwendung durch das Abwaschen auf direktem Weg ins Abwasser, über die Kläranlagen in unsere Flüsse und schließlich ins Meer. Leider lassen sie sich kaum oder gar nicht herausfiltern. Nur gut, dass es hierzu viele Alternativen gibt. Steigen Sie doch einfach auf Naturkosmetik- Produkte um oder – zugegeben nicht Jedermanns Sache – kann wer Lust hat sich seine Kosmetika auch einfach selbst herstellen. Tolle und einfache Rezepturen hierzu finden sich in Hülle und Fülle im Internet.

Belohnt wird dieses Umdenken gleich dreifach: Naturprodukte sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch viel gesünder und besser verträglich. Oftmals sind die selbst hergestellten Produkte zudem noch preiswerter.

TIPP 4 AUS DEM LEBENSBEREICH

„UNTERWEGS“

Mehrweg statt Einweg – auch unterwegs kein Problem! Besonders unterwegs oder auf Reisen kommt oftmals so einiges an Wegwerfplastik zusammen – man denke nur an den Coffee-to-go beim morgendlichen Bäckerbesuch vor der Arbeit, in der Mittagspause noch schnell ein Take-away Lunchpaket beim Imbiss um die Ecke inklusive Plastikbesteck und einem gekühlten Erfrischungsgetränk in der Einwegplastikflasche womöglich noch mit Plastikstrohhalm usw. Wenn man hier tatsächlich einmal bewusst darauf achtet, was über den Tag unterwegs an Plastikmüll zusammen kommt, ist das leider nicht zu unterschätzen, gar erschreckend.

Aber auch hier die gute Nachricht: Es braucht kaum Aufwand, um plastikarmer und somit deutlich umweltbewusster gut durch den Tag zu kommen. Die einmalige Anschaffung einer kleinen Grundausstattung und diese immer mit dabei, ist schon die simple Lösung. Zu diesen Basics gehört eine eigene Wasserflasche, die überall am Wasserhahn oder an speziellen Refill-Stationen aufgefüllt werden kann, für alle Kaffee-Liebhaber ein Mehrweg-Kaffeebecher und eigene Behältnisse falls Take-Away-Essen geplant ist. Wer auf den Strohhalm so gar nicht verzichten mag, wählt einfach die Mehrweg-Variante hierfür

Chaos Einweg – Mehrweg? Nein, aber erklärungsbedürftig. Was die schnelle und klare Unterscheidung von Mehr- und Einwegflaschen angeht herrscht leider etwas Verwirrung in der Kennzeichnung – sie lassen sich nicht immer sofort unterscheiden. Früher war Pfand das klare Erkennungsmerkmal von Mehrweg, das gilt so heute nicht mehr. Derzeit gibt es häufig 25 Cent Pfand auf einige Einwegflaschen.

Deshalb sollte man sich einmal kurz die Zeit nehmen und die verschiedenen Symbole für Mehr- und Einweg einprägen, die auf den Flaschen angebracht sind. Leider fehlt aktuell noch immer eine gesetzlich eindeutig vorgeschriebene Kennzeichnung.

Gängige Einweg- und Mehrweg Symbole im Überblick

Kennzeichen für Mehrweg

Kennzeichen für Einweg

Einweg-Verpackungen mit Pfand tragen allerdings immer dieses Logo, zudem sind sie im Vergleich zu Mehrwegflaschen leichter und dünnwandiger. Häufig verwenden Abfüller auch das DPG-Zeichen (= Zeichen der Deutschen Pfandsystem GmbH) und einen EAN-Code (Strichcode) für Einwegartikel. Trotzdem gibt es auch weiter Einweg-Dosen und Flaschen ohne Bepfandung v.a. bei Säften und Nektar oder Getränken mit Milchanteil.

Hilfreich im wirren Flaschendschungel ist das seit 1. Januar 2019 neue Verpackungsgesetz, das den Handel verpflichtet ganz deutlich mit Infoschildern auszuloben, ob es sich um Mehrweg- oder Einwegartikel handelt.

Zugegeben zunächst etwas tricky, aber einmal verstanden und aufmerksam eingekauft, liegt hier unglaubliches Potential zur Müllvermeidung.

TIPP 5 AUS DEM LEBENSBEREICH

„KÜCHE“

Weniger ist mehr – Umweltsünder raus aus der Küche! Wer sich einmal in seiner Küche umschaut, stellt vermutlich schnell fest auch hier ist ein Ort voller Plastik in allen Varianten: Aufbewahrungsboxen aller Art und Größe, Plastikschneidebretter, Frischhaltefolie, Backpapier, Gefrierbeutel uvm. Leider wird hier häufig nicht bedacht, dass gerade Kunststoff, wenn es zu starker Hitze (= Aufwärmen in der Mikrowelle) oder Kälte (= Einfrieren) ausgesetzt wird, nicht nur unschöne sondern zudem auch gesundheitlich bedenkliche Materialveränderungen erfährt.

Es geht nun nicht darum völlig funktionstüchtige Plastikbehältnisse im großen Stil zu entsorgen und neue anzuschaffen, sondern lediglich bei Neuanschaffungen darauf zu achten Plastikalternativen zu wählen. Es lässt sich wunderbar statt in Gefrierbeuteln auch in Glasbehältern einfrieren. Vorratshaltung braucht kein Plastik – Materialien wie Keramik, Bambus, Edelstahl, Glas mit einem Schraubverschluss aus Kork oder Holz sind völlig zweckdienlich und zudem meist dekorativer. Um für kurze Zeit etwas abzudecken, reicht oft ein umgedrehter Teller statt Frischhaltefolie.

Quelle für die 5 Tipps: Plastiksparbuch, smarticular Verlag, 2018

TIPP 2 AUS DEM LEBENSBEREICH

„ERNÄHRUNG“

Glas statt Plastik! Gerade beim Getränkeeinkauf kann jede Bürgerin und jeder Bürger völlig problemlos umweltbewusst agieren, indem Sie anstelle von Plastikflaschen einfach wieder ganz klassisch die gute, alte Glasflasche bevorzugen. Falls sich Plastik – aus welchen Gründen auch immer – einmal doch nicht vermeiden lässt, ist es noch immer deutlich besser Mehrweg- statt Einwegplastikflaschen zu verwenden.

Neben dem offensichtlichen Umweltproblem birgt Plastik auch ein weniger sichtbares Gesundheitsrisiko – die darin enthaltenen Weichmacher und andere Zusätze lösen sich im Laufe der Zeit aus der Verpackung ganz besonders unter Einwirkung von Kälte und Hitze. Wer demnächst also wieder die zugegebenermaßen schwere Glasflaschenkiste schleppt und dabei Schweißperlen auf der Stirn trägt, darf dies mit einem Lächeln tun, denn hier wird gleich zweifach gepunktet – ein JA zur Umwelt und der eigenen Gesundheit!

TIPP 4 AUS DEM LEBENSBEREICH

„UNTERWEGS“

Mehrweg statt Einweg – auch unterwegs kein Problem! Besonders unterwegs oder auf Reisen kommt oftmals so einiges an Wegwerfplastik zusammen – man denke nur an den Coffee-to-go beim morgendlichen Bäckerbesuch vor der Arbeit, in der Mittagspause noch schnell ein Take-away Lunchpaket beim Imbiss um die Ecke inklusive Plastikbesteck und einem gekühlten Erfrischungsgetränk in der Einwegplastikflasche womöglich noch mit Plastikstrohhalm usw. Wenn man hier tatsächlich einmal bewusst darauf achtet, was über den Tag unterwegs an Plastikmüll zusammen kommt, ist das leider nicht zu unterschätzen, gar erschreckend.

Aber auch hier die gute Nachricht: Es braucht kaum Aufwand, um plastikarmer und somit deutlich umweltbewusster gut durch den Tag zu kommen. Die einmalige Anschaffung einer kleinen Grundausstattung und diese immer mit dabei, ist schon die simple Lösung. Zu diesen Basics gehört eine eigene Wasserflasche, die überall am Wasserhahn oder an speziellen Refill-Stationen aufgefüllt werden kann, für alle Kaffee-Liebhaber ein Mehrweg-Kaffeebecher und eigene Behältnisse falls Take-Away-Essen geplant ist. Wer auf den Strohhalm so gar nicht verzichten mag, wählt einfach die Mehrweg-Variante hierfür

Chaos Einweg – Mehrweg? Nein, aber erklärungsbedürftig. Was die schnelle und klare Unterscheidung von Mehr- und Einwegflaschen angeht herrscht leider etwas Verwirrung in der Kennzeichnung – sie lassen sich nicht immer sofort unterscheiden. Früher war Pfand das klare Erkennungsmerkmal von Mehrweg, das gilt so heute nicht mehr. Derzeit gibt es häufig 25 Cent Pfand auf einige Einwegflaschen.

Deshalb sollte man sich einmal kurz die Zeit nehmen und die verschiedenen Symbole für Mehr- und Einweg einprägen, die auf den Flaschen angebracht sind. Leider fehlt aktuell noch immer eine gesetzlich eindeutig vorgeschriebene Kennzeichnung.

Gängige Einweg- und Mehrweg Symbole im Überblick

Kennzeichen für Mehrweg

Kennzeichen für Einweg

Einweg-Verpackungen mit Pfand tragen allerdings immer dieses Logo, zudem sind sie im Vergleich zu Mehrwegflaschen leichter und dünnwandiger. Häufig verwenden Abfüller auch das DPG-Zeichen (= Zeichen der Deutschen Pfandsystem GmbH) und einen EAN-Code (Strichcode) für Einwegartikel. Trotzdem gibt es auch weiter Einweg-Dosen und Flaschen ohne Bepfandung v.a. bei Säften und Nektar oder Getränken mit Milchanteil.

Hilfreich im wirren Flaschendschungel ist das seit 1. Januar 2019 neue Verpackungsgesetz, das den Handel verpflichtet ganz deutlich mit Infoschildern auszuloben, ob es sich um Mehrweg- oder Einwegartikel handelt.

Zugegeben zunächst etwas tricky, aber einmal verstanden und aufmerksam eingekauft, liegt hier unglaubliches Potential zur Müllvermeidung.